Atemberaubende Phantasie der Lüfte

2. und 3. September 2006

 

Harsewinkel-Greffen (gad). Mit einer ganz besonderen Darbietung ist am Samstag das zweitägige Fest anlässlich des 95-jährigen Bestehens der Feuerwehr in Greffen eröffnet worden. Unter dem Motto „Phantasie der Lüfte“ begann das bunte Treiben nach der Heilige Messe in der St. Johannes Kirche zu Greffen auf dem Vorplatz des Gerätehauses.
Begrüßt wurden die vielen Besucher von Löschzugführer Alfons Hennemann. Worte der Anerkennung für das Wirken der Feuerwehr in Greffen hatte der stellvertretende Bürgermeister, Hermann Menden, parat. „Mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr vor 95 Jahren beschritt man in Greffen neue Wege der Brandbekämpfung. Es sollte eine Löschgruppe geschaffen werden, die schnell und effizient Hilfe leisten kann. An diesem Grundsatz hat sich bis heute wenig verändert. Nach wie vor ist die Tätigkeit der Feuerwehr ein Ehrenamt, das viel Einsatz und Freizeit erfordert“, betonte Hermann Menden in seiner Rede. „Für diesen Einsatz spreche ich allen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Dank der Stadt Harsewinkel und ihrer Bürgerinnen und Bürger aus. Es ist ein Dienst, der nicht immer ungefährlich ist und hohe Einsatzbereitschaft erfordert“, so der stellvertretende Bürgermeister.
„Wir feiern in diesem Jahr das 95-jährige Bestehen und freuen uns, dass sie alle so zahlreich erschienen sind. Wir haben uns für dieses Jubiläum sehr viel Mühe gegeben, um ihnen einen unvergesslichen Abend zu bieten“, sagte Alfons Hennemann. In der Tat sorgten zu später Stunde Susanne Richter und Petra Tobies mit einer romantisch-sinnlichen und zugleich atemberaubenden Seil-und Tuchakrobatik in sieben Meter Höhe und unter einem riesigen Transportfallschirm für große Begeisterung bei den Zuschauern. In zwei Auftritten stellten die beiden ganz in Weiß gekleideten Artistinnen aus Berlin- Kreuzberg mit grazilen Figuren und Schwungformationen ihr professionelles Können unter Beweis. Begleitet von gefühlvollen Musikkompositionen und einer Laser-Show ließen die beiden Frauen, die sich vor 15 Jahren auf der Artistenschule in Berlin kennen gelernt haben und seit 12 Jahren als Duo im In- und Ausland auftreten, ihre Besucher staunen und entführten sie für kurze Zeit ein eine Welt zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Mit einer geheimnisvoll-mystischen Imagination, anmutiger Eleganz und spektakulären Szenen wurde die schöne Artistik-Performance des Duos an den zwei weißen Tüchern und dem Seil zu einer beeindruckenden Aufführung. Lautstarker Beifall belohnte die hervorragende und scheinbar federleichte Tanzartistik.


Die beiden Berliner Artistinnen Susanne Richter und Petra Tobies
zeigten sinnlich-grazile Artistik an Tuch und Seil.

Bild: Darhoven


(Quelle: Die Glocke - Ausgabe 04.09.2006)




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